Bahn
Schiene scheibchenweise
Die Zuständigkeit ist klar: Wenn es um Eisenbahntechnik geht, wendet man sich an die Deutsche Bundesbahn. Man ist ja Kunde, sei es häufig oder selten, auf jeden Fall immer mal wieder. Doch wie weit mag das gehen mit der Kundenfreundlichkeit der Bahn? Ein Bastler aus dem Schwarzwald hat es erfahren. Bei der Bahnmeisterei Kornwestheim fragte er an, ob er wohl für ein Bastelarbeit ein Stück Eisenbahnschiene bekommen könne. Keine vollständige Schiene, iwo. Nur ein Stückchen, das aber vom Original.
Das werde sich machen lassen, sagte man ihm in Kornwestheim. Ob es denn eine Standardschiene sein dürfe oder ein Sondermodell sein müsse. »Die nehmen mich auf den Arm«, argwöhnte der Bastler. Doch er ließ wissen, ein Standardmodell genüge durchaus.
Wie lang die Schiene denn sein solle, kam die nächste Frage. «Fünf bis zehn Zentimeter«, antwortete der Bastler etwas kleinlaut. Der Eisenbahner: »Dann wären vielleicht siebeneinhalb gerade recht?« Dem Eisenfreund war´s Recht: »Aber zwei Stück sollen es schon sein. Zwei Stück zu je siebeneinhalb Zentimeter.«
Kornwestheim teilte ihm mit, man werde ihm das zurecht schneiden. In den nächsten Tagen könne er mit der Schiene in Scheibchen rechnen. Der Kunde beendete das Gespräch mit Zweifel. Das gibt es doch nicht! Die können mich doch nur veräppelt haben, sagte er sich. Das war nicht ernst gemeint. Kann ja gar nicht ernst sein. Da kommt einer daher und begehrt Eisenbahnschiene, geschnitten wie Wurst oder Käse. Klar, dass die dann fragen: »Darf es ein Stückchen mehr sein?«
Doch drei Tage später hielt er seine Schienenstückchen in den Händen, zugestellt durch Boten. Der Mann ist hingerissen und schwört jetzt auf die Bundesbahn. Und manchmal bedauert er, dass man das nicht öfter braucht: Eisenbahnschiene scheibchenweise.
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Schiene scheibchenweise
Die Zuständigkeit ist klar: Wenn es um Eisenbahntechnik geht, wendet man sich an die Deutsche Bundesbahn. Man ist ja Kunde, sei es häufig oder selten, auf jeden Fall immer mal wieder. Doch wie weit mag das gehen mit der Kundenfreundlichkeit der Bahn? Ein Bastler aus dem Schwarzwald hat es erfahren. Bei der Bahnmeisterei Kornwestheim fragte er an, ob er wohl für ein Bastelarbeit ein Stück Eisenbahnschiene bekommen könne. Keine vollständige Schiene, iwo. Nur ein Stückchen, das aber vom Original.
Das werde sich machen lassen, sagte man ihm in Kornwestheim. Ob es denn eine Standardschiene sein dürfe oder ein Sondermodell sein müsse. »Die nehmen mich auf den Arm«, argwöhnte der Bastler. Doch er ließ wissen, ein Standardmodell genüge durchaus.
Wie lang die Schiene denn sein solle, kam die nächste Frage. «Fünf bis zehn Zentimeter«, antwortete der Bastler etwas kleinlaut. Der Eisenbahner: »Dann wären vielleicht siebeneinhalb gerade recht?« Dem Eisenfreund war´s Recht: »Aber zwei Stück sollen es schon sein. Zwei Stück zu je siebeneinhalb Zentimeter.«
Kornwestheim teilte ihm mit, man werde ihm das zurecht schneiden. In den nächsten Tagen könne er mit der Schiene in Scheibchen rechnen. Der Kunde beendete das Gespräch mit Zweifel. Das gibt es doch nicht! Die können mich doch nur veräppelt haben, sagte er sich. Das war nicht ernst gemeint. Kann ja gar nicht ernst sein. Da kommt einer daher und begehrt Eisenbahnschiene, geschnitten wie Wurst oder Käse. Klar, dass die dann fragen: »Darf es ein Stückchen mehr sein?«
Doch drei Tage später hielt er seine Schienenstückchen in den Händen, zugestellt durch Boten. Der Mann ist hingerissen und schwört jetzt auf die Bundesbahn. Und manchmal bedauert er, dass man das nicht öfter braucht: Eisenbahnschiene scheibchenweise.
Märchenhaftes
Schiene scheibchenweise
Die Zuständigkeit ist klar: Wenn es um Eisenbahntechnik geht, wendet man sich an die Deutsche Bundesbahn. Man ist ja Kunde, sei es häufig oder selten, auf jeden Fall immer mal wieder. Doch wie weit mag das gehen mit der Kundenfreundlichkeit der Bahn? Ein Bastler aus dem Schwarzwald hat es erfahren. Bei der Bahnmeisterei Kornwestheim fragte er an, ob er wohl für ein Bastelarbeit ein Stück Eisenbahnschiene bekommen könne. Keine vollständige Schiene, iwo. Nur ein Stückchen, das aber vom Original.
Das werde sich machen lassen, sagte man ihm in Kornwestheim. Ob es denn eine Standardschiene sein dürfe oder ein Sondermodell sein müsse. »Die nehmen mich auf den Arm«, argwöhnte der Bastler. Doch er ließ wissen, ein Standardmodell genüge durchaus.
Wie lang die Schiene denn sein solle, kam die nächste Frage. «Fünf bis zehn Zentimeter«, antwortete der Bastler etwas kleinlaut. Der Eisenbahner: »Dann wären vielleicht siebeneinhalb gerade recht?« Dem Eisenfreund war´s Recht: »Aber zwei Stück sollen es schon sein. Zwei Stück zu je siebeneinhalb Zentimeter.«
Kornwestheim teilte ihm mit, man werde ihm das zurecht schneiden. In den nächsten Tagen könne er mit der Schiene in Scheibchen rechnen. Der Kunde beendete das Gespräch mit Zweifel. Das gibt es doch nicht! Die können mich doch nur veräppelt haben, sagte er sich. Das war nicht ernst gemeint. Kann ja gar nicht ernst sein. Da kommt einer daher und begehrt Eisenbahnschiene, geschnitten wie Wurst oder Käse. Klar, dass die dann fragen: »Darf es ein Stückchen mehr sein?«
Doch drei Tage später hielt er seine Schienenstückchen in den Händen, zugestellt durch Boten. Der Mann ist hingerissen und schwört jetzt auf die Bundesbahn. Und manchmal bedauert er, dass man das nicht öfter braucht: Eisenbahnschiene scheibchenweise.
Ereignisreiche und märchenhafte Fahrten
Wer hat sie nicht zu erzählen? Endlose Geschichten von lustigen oder auch ärgerlichen Bahnfahrten. Manches mag man gar nicht glauben, so seltsam hört es sich an.
Wer kann schon davon erzählen, von einem singenden Schaffner unterhalten worden zu sein? Wenn ja, dann liegt das nur an einem einzigartigem „First-Class Service“, der nur ganz besonderen Fahrgästen zuteil wird, denn 1. Klasse-Passagiere genießen so einige Vorzüge.
Während es für viele schon reicht, nur mit dem Ausweis zu wedeln und auf diese Weise kostenlos fahren zu dürfen, werden sogar Vierbeiner beim Schwarzfahren erwischt.
Heutzutage sind Zugfahrten nicht mehr so elitär wie früher. Fast jeder kann sich eine Zugfahrt leisten und man ist (meistens) schnell am nächsten Ort. Selbst das Innenleben eines Zuges hat sich gewandelt. Früher gab es nur Abteile, und so konnte es passieren, dass man während der Fahrt nicht mehr als sechs Menschen begegnet ist.
Doch nicht auf die Anzahl kommt es an, sondern auf die Art der Gesellschaft. Zusammen hat man immer mehr Spaß und – naja, wer weiß – vielleicht werden es die besinnlichsten Weihnachtsfeiertage seit langem!
In der heutigen Zeit liebt man mehr das anonyme Reisen. In Großraumabteilen sitzen viele Menschen, aber alle blicken in die gleiche Richtung – wie sollen da Kontakte entstehen? Der Blickkontakt zum Nachbarn wird von den meisten vermieden. Die technischen Gerätschaften ziehen die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Wer will denn heute noch jemanden im Zug kennenlernen? Aber passieren kann es doch, dann entsteht vielleicht sogar mehr! Denn auch Göttern ist das Fliegen ab und an lästig und sie fahren gemütlich mit der Bahn. Warum auch nicht? Schließlich kann man dort Pfeile abschießen und damit Gutes tun als Gott der Liebe.
So kann es in der Aufregung auch mal passieren, dass man etwas liegen lässt. Das Fundbüro, in dem alles wohlsortiert auf den Besitzer wartet, hilft hier gern weiter. Und wenn nicht – dann können einem die armen Unglücksraben leidtun. Nicht nur, dass man es nicht zurückbekommt, sondern durch die Zeitverzögerung hat man vielleicht auch den Anschlusszug verpasst. Die Bahn ist schließlich für ihre Pünktlichkeit bekannt …
Doch nicht nur im Zug passieren außergewöhnliche Dinge. Bei Nacht und Nebel kann es geschehen, dass sich ein Schaf auf die Gleise schleicht und dem Zug die Fahrt verwehrt. Die alte gemütliche „Zuckersusi“ ist jedoch viel zu nett, um das Schaf einfach umzufahren.
Und dann gibt es da noch die eifrigen Sammler, die einfach alles sammeln, was irgendwie mit der Bahn zu tun hat, also auch Schienen, wahlweise am Stück oder geschnitten.
Eine Zugfahrt kann lang werden und viele lassen sich durch das gleichmäßige Ruckeln in den Schlaf wiegen. Dann erscheinen plötzlich während einer Tunneldurchfahrt Berggeister, bei einer Fahrt durch den Wald träumt man von einem Landschaftsmaler, der durch einen Bären unterrichtet wird, oder eine Fee tanzt auf einem seidenen Faden.
Zurück in der Realität heißt es dann wieder genau hinzuschauen – bevor man sich in der nächsten Bahnfahrt wieder ganz seinen Träumen hingeben kann.